An der Reuss

Mellingen – Bremgarten (Reussuferweg)

An- und Abrei­se: Für alle die nicht in Mel­lin­gen woh­nen: man kann mit dem Post­au­to aus diver­sen Rich­tung nach Mel­lin­gen kom­men. Oder mit der S11 nach Mel­lin­gen Hei­ters­berg. Von Brem­gar­ten kommt man nach Die­ti­kon oder Woh­len mit der S17 (BDWM) oder mit dem Post­au­to in diver­sen Rich­tun­gen, z.B. Baden und Mel­lin­gen.

Holzrüti
Der Wei­ler Holz­rü­ti zwi­schen Mel­lin­gen und Stetten

Wan­de­rung: Je nach dem wo man in Mel­lin­gen star­tet: ein Haupt­weg­wei­ser befin­det sich am Bahn­hof, öst­lich der Reuss­brü­cke und beim Lin­den­platz. Wir sind bei der Reuss­brü­cke gestar­tet, das ers­te kur­ze Stück ist noch Hart­be­lag, aber nicht lan­ge. Danach geht es flach direkt am Ufer der Reuss wei­ter bis zum Risi, einer Wald­schutz­zo­ne. Um sie zu umge­hen, geht es ein klei­nes Stück steil hin­auf, dann zwi­schen Wald und Feld gera­de­aus wei­ter. Am Ende geht es wie­der run­ter ans Ufer. Danach folgt ein ste­tes Auf und Ab, mal ist man an der Reuss, dann wie­der wei­ter oben. Der Aus­blick wech­selt stän­dig. Bald schon sieht man Stet­ten und als Insi­der weiss man, dass es nicht mehr lan­ge geht bis ins Gnadenthal.

Brücke Gnadenthal
Neue Brü­cke Gnadenthal

Dort ange­kom­men unter­quert man die neue Stras­sen­brü­cke über die Reuss, die Alte war ziem­lich bau­fäl­lig und wur­de vor ein paar Jah­ren ersetzt. Auf der ande­ren Sei­te erhascht man im Gegen­licht das alte Klos­ter Gna­den­thal, indem sich heu­te das Pfle­ge­heim Reus­s­park befin­det. Zudem hat es ein sehr gutes Restau­rant, wel­ches vor­al­lem im Som­mer sehr beliebt ist.

Fähre Sulz
Fäh­re Sulz ohne Fähre

Der Weg führt nun wie­der ein kur­zes Stück über Hart­be­lag, danach biegt er vom Fahr­sträss­chen ab nach rechts, da auch die Reuss einen star­ken Knick nach Süden macht. Man ist nun wie­der im Wald und das Auf und Ab geht wei­ter bis man nach einer Bie­gung nach Osten zum Cam­ping­platz in Sulz kommt. Das Tal ist dort sehr flach und weit. Kur­ze Zeit spä­ter lan­det man bei der Fäh­re Sulz, mit der man im Som­mer ans ande­re Ufer wech­seln kann.

Dass man von Sulz nach Brem­gar­ten noch so lan­ge hat, hat damit zu tun, dass die Reuss dort zwei gros­se Schlei­fen macht. So sieht man Eggen­wil – den Nach­bar­ort von Brem­gar­ten – mehr­mals und hat das Gefühl, man kommt nicht wei­ter. Beim Schwarz­ächer und beim Foort führt der Weg an rena­tu­ri­sier­ten Neben­ar­men der Reuss vorbei.

Eggenwil
Eggen­wil

Nach­dem man Eggen­wil sehr nahe gekom­men ist geht es wie­der gera­de­aus vor­wärts, bald kommt die Brü­cke der Umfah­rung Brem­gar­ten in Sicht. Unter­halb des Biben­los macht der Fluss noch­mals eine grös­se­re Schlei­fe. Bei der Risi­brü­cke auf die Halb­in­sel ver­las­sen wir dann das Reuss­ufer und es geht eini­ge Stu­fen steil hin­auf in die Alt­stadt bis zum Ober­tor, wo wir das Post­au­to nach Hau­se genom­men haben.

Die Wan­de­rung ist ein Vor­schlag der Schwei­zer Wan­der­we­ge .

Ort:MüM:Gesamt:Abschnitt:km:
Mellingen Brücke3500:000,0
Gnadenthal Brücke3541:101:104,3
Sulz Fähre3592:101:008,1
Bremgarten Obertor3873:401:3014,4
vorherige Wanderung:
ZugerbergUnterägeri

 

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