Das Wasserschloss

Turgi – Stilli – Brugg

An- und Abrei­se: Den Bahn­hof Tur­gi erreicht man sehr ein­fach: ab Baden mit der S12, S23, S27 oder dem RE nach Aar­au, ab Brugg mit der S12, S23, S29 oder dem RE nach Wet­tin­gen. Von Brugg kommt man sowie­so fast über­all hin, sei es mit dem Fern­ver­kehr, S‑Bahnen oder Postauto.

Unterau Richtung Aaretal
In der Unterau mit Blick­rich­tung Aare­tal, im Voder­grund das Kraft­werk Gebenstorf, im Hin­ter­grund die Kir­che Rein

Wan­de­rung: Bei der Wan­de­rung am Lim­mat­ufer ent­lang sind wir ja in Tur­gi abge­bo­gen und haben hin­über zur Reuss gewech­selt. Schon damals war uns klar, dass wir das letz­te Stück bis zum Zusam­men­fluss mit der Aare noch machen möch­ten. Dann hat uns der Vor­schlag der Schwei­zer Wan­der­we­ge in der ers­ten Aus­ga­be des Maga­zins “Wandern.ch” die­ses Jahr gera­de­zu in die Kar­ten gespielt. Da war näm­lich ein Vor­schlag dabei, der die­ses Teil­stück beinhal­tet und danach erst noch einen Aus­blick aufs Was­ser­schloss bietet.

Kraftwerk Gebenstorf
Kraft­werk Gebenstorf

Also star­te­ten wir am Bahn­hof Tur­gi, danach führt der Weg durch den Ort zur alten Holz­brü­cke, über die man die Lim­mat über­quert, danach beginnt gleich der Ufer­weg, der in einem gros­sen Bogen Rich­tung Was­ser­schloss führt. Doch davon bekommt man gar nichts mit, denn vor dem Kraft­werk Strop­pel ver­lässt man das Ufer und folgt ein Stück weit der Bahn­li­nie Tur­gi-Koblenz. Danach biegt man beim Restau­rant Chä­mi­hüt­te wie­der ab und nach einem kur­zen Stück Teer­stras­se biegt der Weg wie­der ans Ufer ab.

Nach einem kur­zen Stück lan­det man unver­mit­telt bei der Rui­ne Freu­denau, kurz dar­auf ist man schon bei der Brü­cke in Stil­li, wo man an das ande­re Ufer wechselt.

Hinterrein und Kirche Rein
Vor­der­rein und Kir­che Rein

Hier ist der nörd­lichs­te Punkt der Wan­de­rung, nun geht es wie­der zurück. Zunächst wie­der auf Teer­be­lag, dann über das freie Feld bis man nach einer ers­ten kur­zen Stei­gung die Kir­che Rein erreicht. Nun geht es noch­mals steil hin­auf durch Vor­der­rein bis zum Wald­rand. Dann wie­der fla­cher durch den Wald, bevor es noch­mals stark ansteigt. Dann ist man fast oben. Weil man nun auf der fal­schen Sei­te des Ber­ges ist, geht es quer hin­durch zum Was­ser­schloss­blick. Das Pan­ora­ma da oben ist es wert, den Auf­stieg zu bewältigen.

Danach geht es wei­ter flach zurück in Rich­tung Brugg bis zum Alpe­zei­ger, wo man bei gutem Wet­ter einen Aus­blick auf die Alpen hat. Heu­te war es ein wenig die­sig, man hat nur Sil­hou­et­ten gesehen.

Rotes Haus Brugg
Rotes Haus Brugg

Nun geht es ziem­lich stot­zig hin­un­ter – des­we­gen haben wir die Wan­de­rung in die­se Rich­tung gemacht – denn Brugg liegt gleich unter­halb des Alpe­zei­gers. Man kommt noch bei der Wald­hüt­te Brugg vor­bei und dann den Hans­fluh­steig hin­un­ter bis zur alten Brü­cke, wo es über die Aare in die Alt­stadt geht. Am Roten Haus vor­bei ist man nach ca. 10 Minu­ten dann am Bahnhof.

Die Wan­de­rung ist ein Vor­schlag der Schwei­zer Wan­der­we­ge . Wir haben Sie aber in der ent­ge­gen­ge­setz­ten Rich­tung gemacht.

Ort:MüM:Gesamt:Abschnitt:km:
Turgi3420:000,0
Brücke Stilli3411:051:054,1
Vorderrein4011:200:155,3
Wasserschlossblick5111:500:307,4
Alpezeiger4992:150:258,7
Brugg3522:550:4010,7

 

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