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Die Sei­te über die Hei­ters­berg-Bahn zeigt, was wir in Sachen Modell­ei­sen­bahn schon alles an Modu­len gebaut haben und was für Roll­ma­te­ri­al von uns auf der Stre­cke ver­kehrt, neu auch wie wir die Anla­ge steuern.

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Die neuesten Beiträge:

HBB: EC Transalpin und EC Cisalpino

Ein neuer Zug und ein fehlender Wagen

Bei der Durch­sicht der Wagen, die noch zu kei­nem Zug gehö­ren, ist mir auf­ge­fal­len, dass da noch eini­ge SBB EC-Wagen im alten Design vor­han­den sind. Da kam mir die Idee, einen EC Tran­sal­pin dar­aus zu machen, wie er in den Nul­­ler-Jah­­ren unter­wegs war. Ist zwar noch nicht ganz voll­stän­dig, aber fast.

Zudem ist nach lan­ger War­te­zeit nun end­lich der FS-Gepäck­­wa­­gen zum EC Cis­al­pi­no aus­ge­lie­fert wor­den, womit die­ser Zug auch kom­plett ist.

PI 6021

HBB: Modul 56, Modul 67, Modul 76 und Modul 78

Vier neue Module

Eigent­lich bin ich mit der Idee schon sehr lan­ge schwan­ger gewe­sen. Ers­te Ansät­ze wur­den dann letz­tes Jahr gezeich­net. Damals ging es um die Ver­län­ge­rung des Bahn­hofs mit zwei Mit­tel­tei­len. In der Zwi­schen­zeit sind nun noch zwei wei­te­re Modu­le dazu­ge­kom­men, näm­lich Ein­fahr­block­mo­du­le, die jeweils an den Enden ange­setzt wer­den kön­nen. So hat der Bahn­hof dann in sei­nem Voll­aus­bau eine Län­ge von 480 cm, sie kann varia­bel bis auf die ursprüng­li­che Län­ge von 240 cm gekürzt wer­den. So sieht der Bahn­hof dann in sei­ner gan­zen Län­ge aus.

Kombination der Module 06 + 07 + 56 + 67 + 76 + 78
Kom­bi­na­ti­on der Modu­le 06 + 07 + 56 + 67 + 76 + 78

Und hier noch die Bezeich­nun­gen der neu­en Module:

HBB: Modul 04 und Modul 05

Jetzt geht es los V

Ist doch schon län­ger her, dass wir vom Umbau der Modu­le M04 und M05 berich­tet haben. Es ist viel gegan­gen. Das Modul 05 ist von der Gestal­tung soweit fer­tig, die Stras­sen­be­schil­de­rung muss noch gemacht wer­den und die Bahn­si­gna­le feh­len noch, da die Lie­fe­rung Ver­spä­tung hat. Danach kann die Block­steue­rung ange­schlos­sen wer­den. Mehr dazu hier.

Auch beim Modul 04 sind die Fort­schrit­te gross. Ent­ge­gen den Befürch­tun­gen kam ich bei den Arbei­ten “unter dem Berg” recht gut zugang. Die bieg­sa­me Wel­le vom Pro­xxon hat dabei gehol­fen. Dane­ben war die Taschen­lam­pe und ein Spie­gel im Ein­satz. Nun ist alles so weit ein­ge­baut. Auch bei den Ser­vos gab es kei­ne Pro­ble­me. Ob die bereits vor­han­de­nen Löcher für die Stell­stif­te etwas tau­gen, wird sich zei­gen, sobald das Kabel zum Stell­pult fer­tig ist, und die Antrie­be getes­tet wer­den kön­nen. Hier fin­det ihr alles dar­über.

Ein Überblick über die aufgefrischte Gestaltung

HBB: Railcare, Sdggmrs und BNSF Intermodal

Zwei Ergänzungen und ein neuer Zug

Der Rail­­ca­­re-Zug hat noch­mals Zuwachs erhal­ten, konn­te von einem Kol­le­gen ein Modell erwer­ben, das nicht mehr erhält­lich ist.

T15937
Trix 15937 – SBB Rs mit 2 Kühl­con­tai­nern “Coop”

Zudem geht es vor­wärts mit den inter­na­tio­na­ler Güter­zü­gen. Der Sdggmrs-Zug mit den Tank­con­tai­nern hat vier zusätz­li­che Wagen von Fleisch­mann erhal­ten, bela­den mit Con­tai­nern von “Bert­schi” und “Gie­zen­d­an­ner”.

F8250.09
Fleisch­mann 8250.09 – AAE Sdggmrs mit 4 Tank­con­tai­nern “Gie­zen­d­an­ner”

Es wird dann noch mehr Con­tai­ner­zü­ge für den Tran­sit­ver­kehr geben, der Fuhr­park ist im Ent­ste­hen. Loko­mo­ti­ven dazu hat es genug, vor­al­lem bei den Vec­tron, wie Bei­spiel zeigt.

H3012
Hob­by­train 3012 – SBB BR 193 518 “Alp­piercer” CBT

Und dann noch der neue Zug – aka

Auf dem Ami-Trip VI

Es hat noch einen zwei­ten Inter­­mo­­dal-Zug gege­ben, weil mir die Con­tai­ner so gut gefal­len haben. Als Zug­loks ste­hen drei SD70ACe von BNSF am Start.

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Kato 106‑6197 – TTX Gun­der­son MAXI‑I mit zwei Con­tai­nern “ONE”

Hier noch ein kur­zes Video von einer Testrunde.

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HBB: 20th Century Limited

Auf dem Ami-Trip V

Nun ist da noch etwas zunächst gar nicht Geplan­tes dazwi­schen­ge­kom­men. Beim Rum­sur­fen auf der Web­sei­te von KATO USA habe ich mich doch tat­säch­lich noch in den “Most Famous Train in the World” namens 20th Cen­tu­ry Limi­ted ver­guckt. Hier ist er also.

K106-0440.1

HBB: Maersk Intermodal

Auf dem Ami-Trip IV

Wie hier schon ange­deu­tet, war da noch etwas mit der Maer­sk-Lok im tun. Nun ist etwas lus­ti­ges pas­siert, denn die­se Woche kamen gleich zwei Päck­chen mit der Anhän­ge­last für die Lok. Wie kam es dazu? Ich habe ursprüng­lich zwei Wagen­set bei einem Händ­ler in Deutsch­land bestellt, aber lan­ge nichts mehr gehört, obwohl die Wagen in den USA schon län­ger lie­fer­bar waren. Über Ostern war ich dann auf der Web­sei­te des deut­schen Händ­lers und habe die bei­den Arti­kel nicht mehr gefun­den, mein Auf­trag hat­te immer noch den Sta­tus “In Bear­bei­tung” und bei Paypal war die Zah­­lungs-Reser­­va­­ti­on auch weg.

Was tun? Nun, ich habe mich ent­schie­den, bei einem ame­ri­ka­ni­schen Ver­käu­fer auf ebay die glei­chen Wagen­sets zu kau­fen, da er sie noch vor­rä­tig hat­te. Denn ich woll­te nicht “zwi­schen Stuhl und Bank fal­len” und dann ohne Wagen daste­hen. Gleich­zei­tig habe ich dem Händ­ler in Deutsch­land ein Mail geschrie­ben und nach­ge­fragt, was mit mei­ner Bestel­lung pas­siert ist. In der Woche nach Ostern kam dann die Ant­wort, dass die Wagen noch nicht bei Ihnen ein­ge­trof­fen sei­en, sie aber genü­gend bekä­men um alle Rück­stän­de aus­zu­lie­fern. So weit, so gut. Nun frag­te ich mich nur noch was denn bei Paypal pas­siert war. Die Lösung kam dann kur­ze Zeit spä­ter in einem wei­te­ren Mail mit der Rech­nung und der Bemer­kung, dass Reser­va­tio­nen bei Paypal nach 28 Tagen ver­fal­len und neu auto­ri­siert wer­den müs­sen. Gesagt, getan. Nun ist der Zug schon jetzt etwas län­ger gewor­den. Hier könnt ihr ihn anschau­en: Maer­sk Inter­mo­dal.

Zwi­schen­zeit­lich trieb mich noch etwas ande­res um, näm­lich ob die Wagen mit zwei Con­tai­nern noch in unser Licht­raum­pro­fil pas­sen und nicht alle FL-Mas­­ten abräu­men. Die Goo­g­­le-Suche nach Daten zum Wagen­typ in Spur N ver­lief im Lee­ren. Eine Anfra­ge im Forum von spur-N-schweiz war auch nur bedingt hilf­reich, da sich ein­zig ein Kol­le­ge mel­de­te, der die Gun­der­son MAXI-IV Wagen hat und die sind nach sei­ner Mes­sung defi­ni­tiv zu hoch. Was ich zu dem Zeit­punkt nicht berück­sich­tigt hat­te war, dass auf den MAXI-IV 53′ Con­tai­ner drauf sind, und die sind natür­lich höher als die 40′ auf den MAXI‑I . So war ich dann froh, als ich die ers­ten Wagen aufs Gleis stell­te und fest­stel­len konn­te, dass sie pro­blem­los durch­pas­sen. Sie sind näm­lich ab SOK nur 37 mm hoch, wir haben ~ 41 mm zur Verfügung.

Hier noch ein Video der Test­fahr­ten mit dem gan­zen Zug:

Der Ami-Trip ist nun fast abge­schlos­sen, etwas habe ich noch im tun. Dazu spä­ter mehr.

K176-9241

HBB: Modul 22 und Modul 23

Nun gilt es ernst

Lan­ge haben wir es vor uns her­ge­scho­ben, heu­te war es nun soweit, wir haben die Modu­le M22 und M23 zusam­men mit den bei­den Wen­de­mo­du­len M18 und M81 auf­ge­stellt, damit wir aus­führ­li­che Tests machen kön­nen, ob die Berg­stre­cke so tut wie sie soll­te. Der ein­zi­ge Platz in unse­rer Woh­nung – wo wir die vier Modu­le ohne grös­se­res Möbel­rü­cken auf­stel­len kön­nen – ist der Gang beim Wohn­zim­mer. Es ist ein biss­chen eng, geht aber gera­de noch.

Nun muss noch ver­ka­belt wer­den, dann kann es losgehen.

Die engen Platz­ver­hält­nis­se haben sich dann beim Aus­rich­ten der Modu­le nach der ers­ten Test­fahrt doch noch als nach­tei­lig her­aus­ge­stellt, da die Zugäng­lich­keit doch sehr ein­ge­schränkt ist. Wir haben dann die gan­ze Kom­bi an die ande­re Wand ver­scho­ben, danach ging es bes­ser und mit dem Ein­satz von zwei Pass­stif­ten konn­te auch noch der letz­te Über­gang dazu gebracht wer­den, zu pas­sen und kei­ne Ent­glei­sun­gen mehr zu verursachen.

Glück­li­cher­wei­se hat elek­trisch alles so funk­tio­niert wie es soll­te. Sau­be­re Arbeit geleis­tet. Ein­zig ein Gleis­stoss an einem Modul­über­gang muss­te noch mit der Fei­le bear­bei­tet wer­den, da er ein wenig zu lang war. Auch die Block­steue­rung hat so funk­tio­niert wie sie muss­te. Nach­dem die AB-Matic ein wenig nach­ge­trimmt war, hiel­ten die Züge auf dem Bietsch­tal­via­dukt schön in der Mit­te der Brücke.

Da das Auf­stel­len und Aus­rich­ten doch mehr Zeit in Anspruch genom­men hat­te, konn­te nicht mehr mit vie­len ver­schie­de­nen Zügen getes­tet wer­den, ob alles rauf und wie­der run­ter kommt. Aber das, was wir gese­hen haben, hat uns doch zuver­sicht­lich gestimmt, dass es gut kommt. Ein paar klei­ne Nach­ar­bei­ten sind sicher nötig, danach kann dann ein wei­te­rer Test­lauf gestar­tet werden.

Im Test­ein­satz waren zwei Thur­bo GTW um zunächst die Elek­trik und Block­steue­rung zu tes­ten, danach habe ich den DB IC 2 aus­pro­biert, aber bald wie­der run­ter genom­men. Der Zug hat sowas von rum­ge­zickt und muss auf dem Test­kreis noch­mals ange­se­hen wer­den, da die Dreh­ge­stel­le teil­wei­se blo­ckiert haben (liegt wahr­schein­lich an den Kabeln für die Innen­be­leuch­tung). Danach kam noch ein ver­kürz­ter Tran­sal­pin mit sie­ben Wagen und einer Hob­by­train Re 4/4 II zum Ein­satz. Der ist grund­sätz­lich gut gelau­fen, hat aber ver­schmutz­te Stel­len auf den Glei­sen scho­nungs­los auf­ge­zeigt und auch beim Über­fah­ren eines RLT hat das Magnet ange­schla­gen, weil er noch ein wenig zu hoch steht.

Hier noch zwei Vide­os von den Testfahrten.

Testfahrten auf der Bergstrecke

HBB: Transcontinental und Digital

Auf dem Ami-Trip III

Und es geht wei­ter. Die­se Woche ist ein Päck­li aus Über­see ange­kom­men, der Inhalt: drei Loks F7A/B und das Wagen­set für den CN Trans­con­ti­nen­tal.

K106-0425.1

Wie man einen TGV zähmt

Und noch ein lan­ge geplan­tes Pro­jekt konn­te nun abge­schlos­sen wer­den. Die Digi­ta­li­se­rung des TGV POS.

Die ver­schie­de­nen TGV-Züge von Kato sind ja bekannt dafür, dass sie im Ana­log­be­trieb viel zu schnell lau­fen und durch die gross­zü­gig dimen­sio­nier­te Schwung­mas­se bei unse­rem Block­sys­tem regel­mäs­sig “über­schies­sen”. Da hilft der Ein­bau eines Deco­ders Wun­der. Doch bis dahin ist es ein lan­ger Weg.

Damit man über­haupt einen Deco­der ein­bau­en kann, braucht es bei die­sem Modell für bei­de Trieb­köp­fe eine Tausch­pla­ti­ne mit einer NEM651-Schnit­t­stel­­le (in den neue­ren Züge sind sie schon drin). Da ich das Pro­jekt ver­schla­fen hat­te, muss­te ich mich auf die Suche nach den Tausch­pla­ti­nen machen, aktu­ell sind sie von Kato nicht mehr lie­fer­bar. Bei einem Händ­ler in den Nie­der­lan­den habe ich sie dann gefun­den. Es braucht übri­gens zwei ver­schie­de­ne Pla­ti­nen, der motor­lo­se Trieb­kopf braucht sie nur für den digi­ta­len Licht­wech­sel, dem­entspre­chend ist sie ein­fa­cher auf­ge­baut. Nun woll­te der Händ­ler für einen Ver­sand in die Schweiz bei einem Waren­wert von 35 € schlap­pe 45 €. Ein Arbeits­kol­le­ge, der ennet der Gren­ze wohnt, hat sich dann bereit erklärt, die Sen­dung zu ihm lie­fern zu las­sen. Da ist der Ver­sand auf erträg­li­che 11 € geschrumpft. Dan­ke dafür.

Wenn man die Gehäu­se dann mal offen hat, geht der Wech­sel der Pla­ti­nen ein­fach von­stat­ten. Danach muss man nur noch den Blind­ste­cker ent­fer­nen und durch einen Deco­der mit NEM651-Ste­­cker erset­zen, dann geht es ab aufs Pro­gram­mier­gleis. Bei­der Köp­fe mit der glei­chen Adres­se pro­gram­miert und getes­tet. Alles funk­tio­niert wie es muss.

Der Decoder ist auf der Tauschplatine eingesetzt, der Blindstecker entfernt
Der Deco­der ist auf der Tausch­pla­ti­ne ein­ge­setzt, der Blind­ste­cker entfernt

Auch die abschlies­sen­de Test­fahrt auf der ana­lo­gen Test­stre­cke haben pro­blem­los funk­tio­niert, wie das klei­ne Video zeigt. Er fährt nun viel gemäch­li­cher und das Licht tut auch wie es muss.

Der Umbau ist fertig, die Triebköpfe warten auf die Testfahrt

In der Som­mer­zeit wird aber eher weni­ger an der MoBa gebas­telt – zumin­dest wenn schö­nes Wet­ter ist – und auch die Neu­hei­ten beim Roll­ma­te­ri­al sind eher weni­ger, aber es gibt sicher bald wie­der etwas zum Erzählen.