Blick auf die Melchsee-Frutt

Sonntag 22. September 2019

Verspätetes Geburtstagsessen auf der Melchsee-Frutt

Tja, so kann es gehen, mei­nen Geburts­tag fei­er­ten wir die­ses Jahr an der lan­gen Nacht der Muse­en. Mei­ne Schwes­ter war nur begrenzt begeis­tert dar­über (für Nicht-Insi­der: sie hat am glei­chen Tag Geburts­tag wie ich – wir sind aber kei­ne Zwil­lin­ge…), aber wir haben dann eine Ersatz­lö­sung gefun­den. Weil wir aber dazwi­schen auch noch in den Feri­en waren fiel die gan­ze Scho­se auf die­sen Sonn­tag. Das Ziel war eigent­lich immer klar, die Mis­si­on auch: “Cor­don bleu” im Hotel Post­huis auf der Melch­see-Frutt.

So kam es, dass wir im gewohn­ten Zick­zack (pas­siert immer wenn wir Rich­tung Luzern wol­len) zunächst mit dem Post­au­to nach Woh­len, dann mit der S26 nach Rot­kreuz und dann mit der S1 nach Luzern reis­ten. Dort haben wir uns getrof­fen und sind mit der S5 wei­ter nach Sar­nen um dort ins Post­au­to auf die Stöck­alp ein­zu­stei­gen. Mei­ne Schwes­ter kam übri­gens nicht allei­ne, sie hat aktu­ell Besuch von einem alten Bekann­ten aus Gua­de­lou­pe, den sie spon­tan mit­nahm um ihm die Schön­hei­ten der Schweiz zu zeigen.

Soweit lief alles gut ab, bis auf den Turn­schuh­an­schluss in Luzern, weil auch Sonn­tags S‑Bahnen ver­spä­tet ver­keh­ren. Im Post­au­to konn­ten wir uns gera­de noch die letz­ten Sitz­plät­ze ergat­tern, der Bei­wa­gen, der bereit stand, wur­de nicht benö­tigt. Auf der Stöck­alp ange­kom­men, erwar­te­te uns die nächs­te Über­ra­schung: dank einer Herbst-Akti­on ist das Bil­let für die Gon­del­bahn so güns­tig, dass man GA oder Halb­tax nicht braucht.

Oben ange­kom­men war der Ent­scheid was als nächs­tes ansteht schnell klar, da mei­ne bes­se­re Hälf­te klag­te, sie habe Hun­ger.  Also ab ins Pöst­li, gleich noch einen frei­en Platz auf der Ter­ras­se gefun­den, aber dann, kein Cor­don-bleu auf der Tages­kar­te. Na ja, dann gabs halt “Schni­po”. War auch gut.

Danach folg­te der obli­ga­te Rund­gang um den Melch­see (45–50 Minu­ten). Wir hat­ten glaub ein wenig län­ger, da wir immer wie­der ste­hen blie­ben. Zurück auf der Frutt dann die Berat­schla­gung, was nun geht, nach kur­zen Dis­kus­sio­nen ent­schie­den wir uns, den Kaf­fee auf der Stöck­alp zu neh­men, damit wir das Post­au­to auch sicher erwi­schen. Also wie­der run­ter mit der Gon­del, dann auf die Ter­ras­se des Wald­heim, von da hat­te man das Post­au­to gut im Blick.

Dies­mal brauch­te es den Bei­wa­gen – den wir auch nah­men – er fuhr uns Non­stop zurück nach Sar­nen. In Luzern trenn­ten sich unse­re Wege dann wie­der, mei­ne Schwes­ter woll­te ihrem Besuch noch die Kapell­brü­cke und wei­te­re Sehens­wür­dig­kei­ten von Luzern zei­gen. Wir fuh­ren auf dem glei­chen Weg zurück nach Hau­se, dies­mal mit offi­zi­el­lem Turn­schuh­an­schluss in Luzern.

Nun noch ein paar Bil­der rund um den See und die Frutt:

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