Überblick über die Anlage des Berghotels Randolins

September 2019

Fünf herrliche Tage im Oberengadin

Wir haben es geschafft und die Ferien seit längerem wieder mal nicht zu Hause – und höchstens mit Tagesausflügen – verbracht. Das hat gedauert, aber irgendwie ist immer irgendetwas dazwischen gekommen. Auch dieses Mal haben diverse Termine einen längeren Aufenthalt verunmöglicht. Aber immerhin fünf Tage haben wir freigeschaufelt.

Die Wahl der Unterkunft war schnell klar, denn das Berghotel Randolins in St. Moritz hatte ich schon länger auf dem Radar. Hintergrund ist auch die Geschichte um die Anlage, die mir schon aus meiner Schulzeit in Samedan bekannt war.

Im Alvra nach St. Moritz
Im Alvra nach St. Moritz

Anreise: Wir sind mit dem Zug von zu Hause mit der S11 nach Zürich gefahren, danach haben wir den RE nach Chur bestiegen um dann von dort mit dem IR über die Albulastrecke nach St. Moritz zu gelangen. Dort wurden wir vom hoteleigenen Shuttlebus abgeholt, weil das Hotel doch sehr abgelegen am Ende von St. Moritz noch hinter dem berühmten Suvretta House liegt.

Aussicht aus dem Zimmer
Aussicht aus dem Zimmer

Unterkunft: Gebucht hatten wir ein „Comfort-Doppelzimmer“ mit Halbpension, bekommen haben wir dann ein kostenloses Upgrade auf ein „Panorama-Doppelzimmer“. Der Unterschied besteht in der Aussicht auf die Berge. Uns wars recht. Das Hotel besteht aus mehreren Gebäuden, wir waren in der „Chesa Languard“, welche im Jahr 2018 komplett renoviert wurde.

Blick auf die Chesa Granda
Blick auf die Chesa Granda mit Piz Güglia von der Chesa Languard gesehen

Im Haupthaus, der „Chesa Granda“, befindet sich die Reception, das Restaurant „Stüvetta“ und der Speisesaal, wo wir vorzüglich verköstigt wurden. Das Frühstücksbuffet war vom Feinsten, es hatte alles was das Herz begehrt, frisches Brot vom Bäcker im Ort, regionaler Käse und viel viel mehr. Da es nicht so viele Hotelgäste hatte, durften wir das Abendessen als Halbpension-Gäste in der „Stüvetta“ einnehmen. Ich gehe mal davon aus, dass in der Hochsaison die Gaststube dafür zu klein wäre, und man im Speisesaal bedient wird. Jedenfalls gab es ein 4-Gang Menu – wobei man beim Hauptgang immer die Wahl hatte, ob man etwas Vegetarisches wollte. Kurz gesagt, es war sensationell und kann nur weiterempfohlen werden. Hier seht ihr die Köstlichkeiten, die uns an den vier Abenden kredenzt wurden, begleitet jeweils von einem passenden Wein, die Rechnung war danach dementsprechend.