Lago di Lugano und Monte Brè

Sonntag 8. November 2020

Tanti saluti dal Ticino

Was macht man an einem Sonn­tag, wenn:

    • Das Wet­ter in der Deutsch­schweiz nicht so pri­ckelnd ist
    • Auf­grund diver­ser Bau­ar­bei­ten bei der SBB diver­se Ver­bin­dun­gen nicht klappen
    • Danie­la noch nie durch den GBT gefah­ren ist
    • Die Chan­ce gross ist, dass man auch durch den CBT fah­ren kann
    • Die Mög­lich­keit, von uns aus schnell ins Tes­sin zu kom­men, wegen dem Ende der Bau­ar­bei­ten zwi­schen Zug und Arth-Goldau bald vor­bei ist
Wetter in Mellingen
Das Wet­ter in Mel­lin­gen

Dann macht man das, was wir gemacht haben, man fährt mit dem Zug ins Tes­sin. Das geht von uns aus (noch) so: mit dem Post­au­to – das nota­be­ne fast vor der Haus­tü­re hält – nach Woh­len, dort in die S26 nach Rot­kreuz umstei­gen, dann fast Non-Stop mit dem IC2 in nur 1 Stun­de und 40 Minu­ten nach Luga­no. Lei­der funk­tio­niert das nicht jede Stun­de, denn es gibt Züge, die zwar in Rot­kreuz wen­den, es aber am per­ron­lo­sen Gleis 4 machen müs­sen, weil alle ande­ren Glei­se besetzt sind.

Countdown Eröffnung CBT
Count­down zu offi­zel­len Eröff­nung des Cene­ri-Basis­tun­nel

Aber eben, die Ver­bin­dun­gen gibt es nur noch bis zum Fahr­plan­wech­sel im Dezem­ber 2020. Dann ist die direk­te Stre­cke von Zug – Arth-Goldau wie­der offen. Wir haben – aus zeit­li­chen Grün­den – eben so eine Ver­bin­dung erwischt, wo man eine hal­be Stun­de in Rot­kreuz war­ten muss. Die Zeit habe ich genutzt um ein paar Bil­der für die Eisen­bahn­sei­te zu machen. Dann brach­ten uns zwei ICN in flot­ter Fahrt pünkt­lich ins Tes­sin. Kurz nach der Abfahrt in Bel­lin­zo­na ver­kün­de­te dann der Zug­chef über Laut­spre­cher, dass unser Zug durch den Cene­ri-Basis­tun­nel umge­lei­tet wird und des­halb vor­zei­tig in Luga­no ein­tref­fen wird. 10 Minu­ten zu früh waren wir dann am Ziel. Son­nen­schein und ange­neh­me Tem­pe­ra­tu­ren erwar­te­ten uns.

Funicolare Lugano Città
Funi­co­la­re Luga­no Città – Sta­zio­ne FFS

Da uns die Stand­seil­bahn, die man vom Bahn­hof in die Stadt ger­ne nutzt, vor der Nase abge­fah­ren ist, sind wir halt zu Fuss hin­un­ter­ge­lau­fen. Bald waren wir am Lago di Luga­no und lie­fen ein Stück Rich­tung Para­di­so und wie­der zurück. Zurück zum Bahn­hof haben wir die­ses Mal die Stand­seil­bahn genommen.

Zurück in die Hei­mat ging es dann mit einer Dop­pel­trak­ti­on Giru­no, dem neu­es­ten Zug der SBB. Kurz nach der Abfahrt bog der Zug auch wie­der in den CBT ab, womit wir dann 11 Minu­ten zu früh wie­der in Bel­lin­zo­na waren, wo wir dann so lan­ge auf die Pla­n­ab­fahrt war­ten muss­ten. Die­ses Mal hat­ten wir die schnel­le Ver­bin­dung, aber nur weil der IC21 wegen den Bau­ar­bei­ten in Luzern aus­ser­plan­mäs­sig in Rot­kreuz hielt, weil er umge­lei­tet wur­de. So waren wir zwei Stun­den und 37 Minu­ten nach der Abfahrt in Luga­no bereits wie­der zu Hause.

Ein paar Impres­sio­nen aus Luga­no:

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