Ruine Waldenburg

Montag 1. Juni 2020

Unterwegs mit dem Waldenburgerli und auf dem oberen Hauenstein

Zwei Fliegen auf einen Streich: Nochmals mit dem Waldenburgerli von Liestal nach Waldenburg gefahren und dazwischen einen kleinen Abstecher auf den nahegelegen oberen Hauenstein, das war die Mission dieses Ausflugs.

Es war schon seit den 80er-Jahren ein Thema, nun wird es umgesetzt; die Waldenburgerbahn wird ab Mitte 2021 von der seltenen Schmalspur mit 750mm auf die bekannte 1000mm-Schmalspur umgebaut. Dazu werden neue tramähnliche Fahrzeuge angeschafft. Bevor nun das grosse Rennen nach einer letzten Fahrt losgeht, haben wir das bereits erledigt. Von zu Hause über Aarau und Olten ging es nach Liestal. Trotz schönem Wetter und Feiertag waren wenig Leute unterwegs, sodass das Social-Distancing problemlos eingehalten werden konnte. Auch im Waldenburgerli hatte es genügend Platz. So ging die schwungvolle Fahrt los und in 25 Minuten waren wir bereits in Waldenburg. Die Geräuschkulisse im Triebwagen war ziemlich laut, an eine Unterhaltung war nicht zu denken. Aber die Aussicht konnte man geniessen.

Blick Richtung Benkerjoch
Blick Richtung Benkerjoch

In Waldenburg galt es dann rasch auf das Postauto umzusteigen, da dies nur jede Stunde verkehrte. Auch dort genügend Platz dank Gelenkbus und wenigen Fahrgästen. In nur sieben Minuten waren wir bereits auf dem oberen Hauenstein angelangt, die Bilder für die Dokumentation im Pässe-Blog waren schnell geschossen. Da bis zur Rückfahrt noch genügend Zeit war, sind wir durchs Dorf Langenbruck hinuntergelaufen und haben diverse Schnappschüsse gemacht. So sieht man z.B. Richtung Benkerjoch, wo wir letztes Jahr gewandert sind.

Dann ging es wieder zurück nach Waldenburg, wo genügend Zeit war um ein paar Bilder vom Rollmaterial und der Bahnanlagen zu machen. Eine halbe Stunde später stiegen wir wieder in den Zug und machten uns auf nach Hause.

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