Ausblick ins Simmental

Iffigenalp – Oberlaubhorn – Simmenfälle

Auf der Iffigenalp
Auf der Iffigenalp mit dem Bus der uns nach oben gebracht hat

An- und Abreise: Die Iffigenalp erreicht man mit dem Bus 282 ab dem Bahnhof Lenk im Simmental (oder von einer Haltestelle unterwegs im Dorf). Der Bus fährt unregelmässig, meist nur alle 2 Stunden. Ab der Hubelmatte bis zur Iffigenalp ist die Strasse so schmal, steil und teilweise nicht geteert, dass es nur noch im Einbahnverkehr nach einem Zeitplan weitergeht. Zurück geht es von den Simmenfällen mit dem Bus 281, der stündlich verkehrt, zum Bahnhof Lenk.

Der Iffigbach
Der Iffigbach auf der Iffigenalp

Wanderung: Nach einem kurzen Rundblick über das eindrückliche Bergpanorama geht man zunächst dem Strässchen entlang ca. 500 Meter zurück, wo der Wanderweg nach rechts abbiegt und über eine Wiese zum Iffigbach führt, den man überquert und dann nach links weitergeht, bis man am Fuss der ersten Steigung steht. Nun geht es im Zickzack steil bergauf, bis man auf der Alp Ritz ankommt. Dort wird es kurz flach um dann gleich weiter zur Alp Langermatte anzusteigen. Man hat nun auf etwa 2 km 300 Höhenmeter geschafft, und dies in nur einer Stunde.

Das Oberlaubhorn
Blick von der Langermatte auf das Oberlaubhorn

Man könnte nun gleich wieder absteigen Richtung Rezliberg – oder so wie wir – einen Abstecher auf das Oberlaubhorn machen. Der Weg führt zunächst quer über die Alp um dann nach links anzusteigen. Danach verschwindet er im Wald und es wird immer steiler. Doch ein paar Zickzack später steht man schon oben. Die Aussicht ist grandios. Der offizielle Bergwanderweg endet auf dem ersten Gipfel, wer möchte kann über eine Wegspur wieder hinunter und etwas weiter vorne wieder hinauf auf den Vorgipfel, der 30 Meter tiefer ist, wo aber lustigerweise das Gipfelkreuz steht.

Nach einer kurzen Rast ging es dann wieder zurück auf die Langermatte. Danach begann der Abstieg, zunächst auf die Alp Langer, danach auf den Rezliberg. Beide Abschnitte sind sehr stotzig, der erste Teil noch mehrheitlich über Alpwiesen, der Zweite dann durch Wald und Lichtungen. Es ist Vorsicht geboten, gerade im Wald war der Weg stellenweise in schlechtem Zustand und rutschig.

Auf dem Rezliberg
Auf dem Rezliberg

Plötzlich steht man dann wieder im Flachen, vor sich die Alp Rezliberg mit dem Trüebbach, der einen Grossteil der Wassermassen aufnehmen muss, wenn der Faverges-Gletschersee auf dem Plaine-Morte-Gletscher wiedermal ausläuft. Davon zeugen riesige Schuttkegel und Auffangbecken. Der nun breite Fahrweg führt teilweise quer hindurch.

Sibe Brünne
Sibe Brünne, Quelle der Simme

Beim Rezliberg angekommen, lohnt es sich einen kurzen Abstecher zu den Sibe Brünne – der Quelle der Simme – zu machen. Es ist imposant anzusehen, wie das Wasser aus den Felsen quillt. Danach geht es weiter der Simme entlang hinunter ins Tal, wo man immer wieder einen Blick auf die imposanten Simmenfälle erhaschen kann. Der Abstieg ist – obwohl er auf einem Fahrsträsschen verläuft – teilweise recht steil und geht nochmals so richtig in die Knochen.

Die Wanderung ist ein Vorschlag der Schweizer Wanderwege .

Hinweis: Auf der Seite der Schweizer Wanderwege ist die Route gemäss der SAC-Wanderskala als T2 klassiert, für den Abschnitt auf das Oberlaubhorn wäre T3 aber passender. Also Vorsicht.

Ort:MüM:Gesamt:Abschnitt:km:
Iffigenalp15840:000,0
Ritz17380:450:451,9
Langermatte18561:100:252,7
Oberlaubhorn19991:400:303,6
Langermatte 18562:000:204,5
Sibe Brünne14023:151:157,9
Simmenfälle11054:000:4510,8

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